Die Themen der im März gemeinsam mit der Suchhundestaffel Perchtoldsdorf (Rotes Kreuz) abgehaltenen Übung war "Sicheres Arbeiten auf dem Dach" und "Leitern im Feuerwehrdienst".
Zu Beginn wurden in einer kurzen Theorieeinheit die verschiedenen Sicherungsmöglichkeiten, Herangehensweisen und wichtige Details erklärt, bevor die Übung praxisnah am Wertstoffsammelzentrum fortgesetzt wurde.
Während mit einem kleineren Teil der Mannschaft auf dem Dach des WSZ verschiedene Sicherungstechniken mit Auffanggurt, LORY-Abseilsystem und Umlenkungen geübt wurden, haben die anderen Mitglieder verschiedenste Leitern der Feuerwehr Gießhübl beübt. Die Mitglieder der Suchhundestaffel Perchtoldsdorf sind dabei mit Suchhund in einem speziellen Gurt ebenfalls auf verschiedene Leitern gestiegen, um so den Einsatz im extrem unwegsamen Gelände bzw. Auf- und Abstieg in Trümmerfeldern zu üben.
Die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl bedankt sich besonders bei LM Timon Nagel (FF Maria Enzersdorf), der als Mitglied der Bergrettung Wienerwald Süd und der Feuerwehr Höhenrettungsgruppe des Bezirkes Mödling, diese Monatsübung unterstützt und geleitet hat.

Die jährliche gemeinsame Übung der Feuerwehren Brunn am Gebirge, Maria Enzersdorf und Gießhübl, hat heuer in Gießhübl stattgefunden. Die Übungsannahme war ein ausgedehnter Brand eines Wohnhauses in dem sich noch unbestimmt viele Personen aufhielten.
Wie im realen Alarmplan für dieses Ereignis vorgesehen, wurden um 19:00 Uhr per Funk die Feuerwehren Gießhübl und Brunn am Gebirge alarmiert. Nur kurze Zeit später folgte nach der Erkundung durch den Einsatzleiter die Alarmierung der Feuerwehr Maria Enzersdorf.
Nachdem sich laut Meldebild noch Personen im Gebäudeinneren befunden haben sollen, haben die beiden Gießhübler Atemschutztrupps beim Eintreffen sofort mit der Menschenrettung begonnen, wobei nur kurze Zeit später bereits die Nachbarfeuerwehren mit Hubrettungsgerät und mehreren Atemschutztrupps unterstützte.
Parallel zur Personensuche wurde ein umfassender Außenangriff aufgebaut und anschließend eine Wasserversorgung aufgebaut. Das gesamte Übungsobjekt wurde durchsucht und alle drei versteckten Übungsdarsteller gerettet.
Im Einsatz standen für etwa zwei Stunden mehr als 50 Mitglieder, mit mehr als zehn Fahrzeugen.